Protestaktion der Dozent*innen in den Integratiosnkursen

Dieses Jahr werden die 10 Jahre der Integrationskurse gefeirt, aber die freiberuflichen Dozent*innen haben wenig zu feiern.

Auf der Veranstaltung von GEW, Volkshochschulverband DVV und Trägerverband BBB am 17.6.2015 in Berlin präsentierten diese drei Akteure ein neues gemeinsames Bündnis, das bei der Bundsregierung mehr Geld für Integrationskurse einfordert. Über die Protestaktion in Bonn siehe hier. Weiterlesen

Verschlechterte Arbeitsbedingungen von Guides in der Gedenkstätte Sachsenhausen

Führungen in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen sind beliebt und Teils des Bildungsangebots am historischen Ort. Angeboten werden sie von ungefähr 30 Guides, die bisher einen festen Arbeitsvertrag hatten. Überwiegend sind es Studierende, die diesem Job nachgehen. Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten hat nun die Arbeitsbedingungen geändert. Fortan soll nicht mehr stundenweise, sondern pauschal gezahlt werden. Die Höhe der Pauschale beträgt 70 Euro, unabhängig davon, in welcher Sprache sie durchgeführt wird. Darüber hinaus werden die Guides nicht mehr angestellt, sondern sollen als Selbständige arbeiten. Die Versicherung und Versteuerung erfolgt dementsprechend individuell und muss über die gezahlte Pauschale erfolgen.

Mehr dazu in der Märkischen Allgemeinen Zeitung.

Stundensatzberechnung für Freie

Wieviel Geld soll ich als Freiberufler_in eigentlich fordern? Was ist ein angemessener Stundensatz für selbständige Arbeit? Ein Unternehmensberater hat dazu einen kleinen Guide erstellt. Nicht überraschend: Die Honorarsätze in der Bildungs- und Wissensarbeit halten einer solchen realistischen Kalkulation nicht Stand.

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Verhandlungen zwischen Teamer_innen und Jugendbildungsstätte Konradshöhe e.V. gescheitert

Die 17 Teamer_innen, denen im letzten Sommer die Zusammenarbeit  mit der ver.di-nahen Jugendbildungsstätte Konradshöhe aufgekündigt wurde, erklären die Verhandlungen mit dem Haus für beendet. Die Leitung habe keine akzeptablen Angebote gemacht. Dennoch haben die 17 einiges gewonnen: Zusammenhalt, Solidarität und die Tatsache, dass über die Arbeitsbedingungen von freien Dozent_innen in der außerschulischen Jugendbildung endlich offen geredet wird.

 

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Seminarleiter_innen einer Bildungsstätte kämpfen um ihre Jobs

Im Norden Berlins liegt die ver.di-nahe Jugendbildungsstätte Konradshöhe.

Zur diesjährigen Sommerpause wurde den 17 dort freiberuflich tätigen Seminarleiter_innen („Teamer_innen“) die Zusammenarbeit aufgekündigt.

Die Betroffenen wehren sich gemeinsam dagegen.
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Netztwerk „Prekäres Praktikum“ aktiv

Seit einiger Zeit gibt es das Netzwerk „Prekäres Praktikum“, eine studentische Initiative, „die sich mit prekären Arbeitsbedinungen der studienintegrierten Praktika in sozialen Berufen auseinandersetzt.“ Aus der Selbstdarstellung:

Die Durchsetzung anleitungsbezogener Mindeststandards, eine berlinweite Vergütung sowie die Sensibilisierung aller Beteiligten für das Thema prekäre Beschäftigung ist das Ziel des Netzwerk prekäres Praktikum. Weitere Informationen zu unserer Arbeit sind auf unserem Blog zu finden. Auf unserer Facebookpräsenz werden Neuigkeiten, Termine und Interessante Fachartikel zum Thema gepostet.

Die Initiative ist im Netz und auf Facebook aktiv.