Aufruf zur Gründung eines bundesweiten Netzwerks von Hochschulinitiativen

Aufruf zur Vernetzung akademischer Hochschulbeschäftigter | Endlich kollektiv handlungsfähig werden

An den Hochschulen, und besonders im Mittelbau und beim „Nachwuchs“ rumort es. Zurecht: Befristung, Flexibilisierung und Lohndumping sorgen für existenzielle Unsicherheit bei wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, Lehrbeauftragten, Privatdozent*innen, wissenschaftlichen Hilfskräften, studentischen Beschäftigten und Studierenden. Doch die existierenden Mittelbau-Hochschulinitiativen arbeiten isoliert voneinander. Um kollektiv und bundesweit handlungsfähig zu sein, fehlt eine Struktur, die Fachgesellschaftskampagnen, Mittelbauinitiativen, studentische Beschäftigte und Akteure aktueller lokaler Auseinandersetzungen vernetzt.

Das soll sich ändern. Weiterlesen

Advertisements

Neuer Tarifvertrag für Studierende!

Neue Informationen der Kampagne für einen neuen Tarifvertrag der studentischen Beschäftigten:

Wie einige von euch bestimmt schon mitbekommen haben, gibt es aktive Menschen an den unterschiedlichen Hochschulen in Berlin die sich zusammen mit ver.di und GEW für einen neuen studentischen Tarifvertrag einsetzen. Denn der Stundenlohn von 10,98€ wird seit 2001 gezahlt und die letzte Anpassung des Tarifvertrages gab es 2004, in dem das Weihnachtsgeld von den Unis gestrichen wurde.

Wir, also Studierende die sich in der Tarifinitiative engagieren, möchten, dass die Gewerkschaften neue Verhandlungen mit den Hochschulen aufnehmen. Hierzu machen wir jetzt eine Umfrage unter den studentischen Beschäftigten, um die Wünsche und die Motivation unter diesen abzufragen.

Also macht mit, teilt den Link und/oder diese mail hier fleißig, drückt „gefällt mir“ auf facebook und kommt doch zu unseren Treffen. Berlinweite Treffen sind immer am ersten Freitag im Monat  um 16 Uhr, bei ver.di oder GEW (genaueres auf der Homepage bzw. auf facebook) und die Gruppe an der TU trifft sich alle zwei Wochen Donnerstags um 16Uhr im Asta Plenarium (Termine gibts auch auf facebook).

Die Umfrage: 

http://www.soziale-gerechtigkeit.info/limesurvey/index.php/787486

Facebook:

https://www.facebook.com/tvstud.berlin/

Homepage:

http://www.tvstud.de/

Vernetzungstreffen der Berliner studentischen Beschäftigten

aus der Einladungsmail zu diesem wichtige Treffen zur Organisierung von Studentischen Hilfskräften

Wann: Freitag, 06.11 um 16:00

Wo: Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin [Ver.di – Haus]

Worum geht es: Die meisten Studis müssen neben den Studium jobben, um sich zu finanzieren – in Berlin gibt es durch eine Geschichte politischen Einsatzes und studentischen Engagements einen Tarifvertrag, der zentrale Punkte unseres Arbeitslebens regelt.
Dieser Tarifvertrag, einst vorbildlich für andere Bundesländer, ist mittlerweile eher Mittelmaß.

Das sind (nur ein Teil der) Probleme:
-) trotz massiv steigender Lebenshaltungskosten in Berlin ist der Lohn seit 2003 gleich geblieben
-) 2003 haben die Universitäten einseitig die Auszahlung des Weihnachtsgeldes gestoppt (Klagen dagegen waren erfolglos)
-) Der Urlaub für studentische Beschäftigte nimmt Bezug auf eine altersdiskriminierende Regelung, die dank einer EU Richtlinie seit 2006 untersagt sind.

Eine Anpassung ist dringend nötig, aber solange der Druck nicht groß genug ist, werden die Unis, Hochschulen, Forschungsinstitute und Einrichtungen des Landes an denen wir beschäftigt sind nichts ändern.

Darum müssen wir uns organisieren! Knapp 6000 Studierende sind über den Tarifvertrag beschäftigt. Zusammen können wir etwas bewegen!!!

Wer sind wir: Ein bunter Zusammenschluss von studentischen Beschäftigten der Berliner Universitäten und Hochschulen, Forschungsinstituten und Einrichtungen des Landes,  gewerkschaftlich organisiert oder nicht, mit klaren Absichten: Alles was uns zusteht!

Liebe Grüße und bis Freitag,
Eure Tarifini

Verschlechterte Arbeitsbedingungen von Guides in der Gedenkstätte Sachsenhausen

Führungen in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen sind beliebt und Teils des Bildungsangebots am historischen Ort. Angeboten werden sie von ungefähr 30 Guides, die bisher einen festen Arbeitsvertrag hatten. Überwiegend sind es Studierende, die diesem Job nachgehen. Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten hat nun die Arbeitsbedingungen geändert. Fortan soll nicht mehr stundenweise, sondern pauschal gezahlt werden. Die Höhe der Pauschale beträgt 70 Euro, unabhängig davon, in welcher Sprache sie durchgeführt wird. Darüber hinaus werden die Guides nicht mehr angestellt, sondern sollen als Selbständige arbeiten. Die Versicherung und Versteuerung erfolgt dementsprechend individuell und muss über die gezahlte Pauschale erfolgen.

Mehr dazu in der Märkischen Allgemeinen Zeitung.