„Prekäes Leben – Prekäre Arbeit – Prekäre Zukunft“

Im Rahmen der Ausstellung „Prekäes Leben – Prekäre Arbeit – Prekäre Zukunft“ in der ver.di-Mediengalerie in der Dudenstraße 10, 10965 Berlin (U-Bhf. Platz der Luftbrücke, Bus 104) findet am Donnerstag, 24.09.2015, um 18 Uhr die folgende Veranstaltung statt:

Immer der Karotte nach – Wissenschaft als prekäre Profession

Referent: Matthias Neis, Gewerkschaftssekretär im ver.di Landesfachbereich Bildung, Wissenschaft, Forschung, Berlin-Brandenburg

Weitere Infos zur Ausstellung und zur Veranstaltungsreihe unter: http://www.mediengalerie.org/ausstellung.html

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Workshop zu Steuern und Sozialversicherung für Honorarlehrkräfte (GEW Berlin)

Wer freiberuflich unterrichtet oder erzieherisch tätig ist, sei es im Haupt- oder Nebenberuf, muss Besonderheiten in der Einkommensteuer, der Kranken- und Rentenversicherung beachten. Das betrifft vor allem Lehrbeauftragte an Hochschulen und Dozent*innen in der Erwachsenenbildung. Wir informieren über die Grundlagen der Gewinnermittlung (Einkommensteuer), die Rentenversicherungspflicht und die Krankenversicherung für selbstständig tätige Lehrer*innen.

Bei Interesse bitte direkt über diese Internetseite anmelden: http://www.gew-berlin.de/seminare

10.10., 10-16:30 Uhr

Soziologie als Beruf – Tagung zur sozialwissenschaftlichen Reflexion über die wissenschaftliche Beschäftigungssituation

Call for Papers
Soziologie als Beruf – wissenschaftliche Praxis in der soziologischen Reflexion

Tagung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, 25./26.Februar 2016

des Ausschusses „Mittelbau in der DGS/Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Die Beschäftigungsbedingungen von Wissenschaftler/innen sind derzeit Gegenstand gesellschaftlicher und politischer Debatten. Kaum ein Tag vergeht, an dem in den Medien nicht über dieses Thema berichtet wird. Gewerkschaften, politische Parteien und zivilgesellschaftliche Akteur/innen laden zu Diskussionsveranstaltungen ein, verschiedene Organisationen und Initiativen haben ihre Positionen durch Petitionen und offene Briefe in die Debatte eingebracht, die Regierungskoalition hat eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes noch für dieses Jahr angekündigt und die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, hat in gleich mehreren programmatischen Interviews und Gastbeiträgen in großen deutschen Tageszeitungen Vorschläge für eine Reform des wissenschaftlichen Berufswegs in Deutschland unterbreitet. Die Soziologie hingegen hat, national wie international, zwar vielfach zu diesen Fragen geforscht, ist aber ist in der politischen Diskussion wenig zu hören.

CfP Soziologie als Beruf

Nicht Berufen! Arbeitsverhältnisse im Literaturwissenschaftsbetrieb und politische Organisierung

In immer mehr Fächern scheint die Debatte um Beschäftigungsverhältnisse an der Universität politisches Handeln zu stimulieren. Jetzt treffen sich auch Literaturwissenschaftler/innen:

Wir tun dies vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Arbeitsbedingungen für Beschäftigte an literaturwissenschaftlichen Instituten – in Übereinstimmung mit den allgemeinen neoliberalen Transformationsprozessen an den Universitäten – zunehmend prekärer werden: Viele Literaturwissenschaftler_innen arbeiten unentlohnt oder werden auf befristeten Stellen so schlecht bezahlt, dass sie zusätzlich auf Leistungen des Jobcenters angewiesen sind, was wiederum mit Gängelungen verbunden ist.

Ort/Datum:
Samstag, den 18.07., ab 14 Uhr in der „Vierten Welt“ am Kottbusser Tor, Berlin-Kreuzberg

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Der Mittelbau organisiert sich – Konferenz in Dresden (19.-21.6.15)

Die akademische Beschäftigungsmisere führt nun langsam dazu, dass sich in immer mehr Orten und Institutionen Initiativen bilden, aktuell ganz aktiv Leipzig, Dresden und der Mittelbau in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

Ob es auch Ausdruck der Prekarität ist, dass man sich hauptsächlich auf Facebook tummelt? Für überregionalen Erfahrungsaustausch, Face-to-Face-Kommunikation und Strategieschmieden gibt es deswegen aus Dresden ein konkretes Angebot, die Tagung „Die Verschrottung des Nachwuchses und die Zukunft der Wissenschaft“ (19.-21. Juni 2015, TU Dresden):

War zur Bulmahn-Reform 2002 nur die Rede davon, gegen das „Mittelmaß im Mittelbau“ eine Nachwuchs-Generation „verschrotten“ zu müssen, scheint die institutionalisierte „Verschrottung“ inzwischen der verlässlichste Bestandteil deutscher Wissenschaftspolitik. Kurze Vertragslaufzeiten, Kettenbefristungen und die Verdrängung regulärer Arbeits-verhältnisse durch WHK, Lehrbeauftragte und Honorarkräfte führen zu einer multiplen und sich verschärfenden Krisensituation, die die Qualifikation und Lebensplanung der wissenschaftlich Tätigen ebenso betrifft wie die Qualität von Forschung und Lehre. Zugleich behindert die Prekarisierung ein kontinuierliches Engagement in Gewerkschaften oder Gremien, während eine offizielle Interessenvertretung durch Gremien oder den Personalrat für WHK und Lehrbeauftragte oft überhaupt nicht existiert.

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Diskussion in der Schweiz: Entfristung für Post-Docs und Leistungsbeurteilung in der Wissenschaft

In der aktuellen NZZ-Campus diskutieren R. Hackler und F. Kappeler Lösungen für die Entfristung von Post-Docs. Ziel: Schaffung von Dauerstellen jenseits der Professur zur Verbesserung von Forschung und Lehre.

https://www.zgw.ethz.ch/fileadmin/ZGW/News/2015/Warum_nicht_immer_Postdoc_bleiben_.pdf

Und am 4. Juni 2015 befasst sich der Graduate Campus der Uni Zürich mit der Frage, was eigentlich Exzellenz ist und wie man diese messen kann. Von der Antwort auf diese Frage hängt ab, welche Massstäbe bei Stellenvergaben und Projektförderungen angelegt werden bzw. ob die aktuellen Kriterien überhaupt zielführend sind.

http://www.grc.uzh.ch/Jahresveranstaltung2015.html

Prekär statt fair? GEW- Fachtag zu Prekarität

Fachtag „Prekär statt fair?
Arbeitsperspektiven in der Kita, Schule, Hochschule und Weiterbildung“am Samstag, den 6. Juni 2015, in Hannover

An diesem Tag wollen wir mit euch über die zunehmend prekären Beschäftigungsverhältnisse im
Bildungs- und Wissenschaftsbereich ins Gespräch kommen.
Nach dem Auftakt-Vortrag des Soziologen Prof. Klaus Dörre zum Thema
„Prekarität und die Krise des Sozialen“ folgt ein Input von Dr. Andreas
Keller (Stellvertretender Vorsitzender der GEW) zum Thema „Prekäre
Beschäftigung im Bildungsbereich“. In der zweiten Tageshälfte gibt es
Workshop-Angebote rund ums Thema „Arbeits- und Lebensbedingungen von
Bildungsarbeiter/innen & Handlungsperspektiven“.

Das Programm mit weiteren Informationen kann unter folgendem Link abgerufen werden:

http://www.gew-nds.de/images/files/veranstaltungen/GEW-Tagung_prekaere_Beschaeftigungsverhaeltnisse_im_Bildungswesen.pdf