Nicht berufen. Arbeitsverhältnisse im Literaturwissenschaftsbetrieb

aus der Welt der wichtigen Newsletter…:

Die 8. Ausgabe von Undercurrents – Forum für linke Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt „Nicht berufen. Arbeitsverhältnisse im Literaturwissenschaftsbetrieb“ ist erschienen!

https://undercurrentsforum.com  (in Kürze dann wie immer auch auf facebook)

Darin u.a.: Anne D. Peiter, Sündenbeichte zu Evaluierung und Erfolg, Peter Ullrich zu prekärer Wissensarbeit, Interviews mit Klaus-Michael Bogdal und Jürgen Link, Rezension von Hans Peter Herrmann, Krisen, sowie weitere Texte zum Schwerpunkt.

Zum selben Thema findet eine von uns organisierte Podiumsdiskussion Weiterlesen

Soziologie bleibt am Ball: Prekarität und Selbstsorge

Nach den vielen Aktivitäten der Initiative für Gute Arbeit in der Wissenschaft, einer Erklärung der Fachgesellschaft DGS zu den Folgen der Ökonomisierung der Wissenschaft für die Beschäftigten und der jüngst stattgefundenen Konferenz zur „Soziologie als Beruf“ gibt es nun Blogbeiträge zum Thema. Auf dem Blog der Fachgesellschaft, dem „Sozblog“, geht es in einem aktuellen Beitrag um Strukturprobleme und um Strategien der Selbstsorge aus Genderperspektive.

CfP Doktorand*innenworkshop „Prekarisierung, Arbeit & Geschlecht“

Prekarität und Prekarisierung sind zentrale Begriffe einer sozialwissenschaftlichen Debatte, die in Frankreich von Robert Castel (2000) und Pierre Bourdieu (1998) entfacht und u.a. von Klaus Dörre (Brinkmann et al. 2006) auf den deutschsprachigen Kontext bezogen wurde. Gemein ist diesen Autor*innen ein Verständnis von Prekarität unter enger Bezugnahme auf
die Erwerbssphäre: Prekarisierung bedeutet in diesem Kontext primär die Erosion des sogenannten männlichen Normalarbeitsverhältnisses und eine Ausweitung atypischer Beschäftigungsformen (Motakef 2015). Als (männliches) Normalarbeitsverhältnis gilt eine zeitlich unbefristete, durchgängige Vollzeitbeschäftigung bei einem Arbeitgeber, die mit entsprechend (hoher) sozial- und arbeitsrechtlicher Absicherung einhergeht (Mückenberger2010). Prekäre Beschäftigung bedeutet in der Konsequenz meist eine vielfache Unterschreitung von gesellschaftlichen Standards, die mit dem Normalarbeitsverhältnis verknüpft sind, etwa in materieller und rechtlicher Hinsicht (Mayer-Ahuja 2003).

Soziologie als Beruf. Bloß nicht?!

Soziologie als Beruf – Wissenschaftliche Praxis in der
soziologischen Reflexion

Tagung des Ausschusses „Mittelbau in der DGS / Beschäftigungsbedingungen
in der Wissenschaft“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
25. und 26. Februar 2016

Wissenschaftszentrum Berlin für
Sozialforschung, Raum A 300

Die Beschäftigungsbedingungen von Wissenschaftler_innen sind zunehmend Gegenstand gesellschaftlicher und politischer Debatten. Die Soziologie hat, national wie international, zwar vielfach zu diesen Fragen
geforscht, ist aber in der politischen Diskussion bisher wenig zu hören.
Ziel der Tagung ist es deshalb, zum einen die Folgen prekärer
Beschäftigung für die Lebenssituation, das wissenschaftliche
Selbstverständnis und für die soziologische Wissensproduktion zu
diskutieren. Zum anderen soll ein Selbstverständigungsprozess in der
Soziologie über die Beschäftigungsbedingungen von Soziolog_innen
angestoßen werden, um Handlungsspielräume für Veränderungen in der
Wissenschaft im Allgemeinen und in der Soziologie im Besonderen auszuloten.

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Keine prekäre Arbeit und tariffreie Bereiche im Verantwortungsbereich des Landes Berlin

Versammlung der Initiative „Keine prekäre Arbeit und tariffreie Bereiche im Verantwortungsbereich des Landes Berlin“: Bilanz und Aussichten nach einem Jahr gemeinsamen gewerkschaftlichen Engagements, am 5.11., 18-21 Uhr, im Saal Aida, ver.di-Bundesverwaltung (Paula Thiede Ufer 10).

Hier ist die Einladung.

Eingeladen sind: • Von prekären Arbeitsverhältnissen betroffene Kolleginnen
und Kollegen • erwerbslose Kolleginnen und Kollegen  • Gewerkschaftskolleginnen und -kollegen • Gewerkschaftliche Vertrauensleute • Betriebs– und Personalräte • in Betriebsgruppen engagierte Kolleginnen und Kollegen • Tarifkommissionsmitglieder • Gewerkschaftssekretärinnen
und -sekretäre • Mitglieder der Vorstände gewerkschaftlicher Gremien

VA Hinweis zu Organisierung, wenn auch nicht im Wissenschaftsbereich

Diskussion / Vortrag
Mit Peter Ho Kim und Robert P. Master (Working Families Party), Begrüßung durch Miriam Pieschke (Rosa Luxemburg Stiftung), Moderation durch Christina Kaindl (Partei DIE LINKE)

Donnerstag, 15.10.2015 | 19:00 Uhr

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Seminarraum 1, 1. OG, Berlin
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

‚Working Families‘ in der Politik

Organisierungsstrategien für Prekarisierte in den USA. Was können Linke in Deutschland davon lernen?

 

Veranstaltungsprache: Englisch, Übersetzung ins Deutsche ist vorhanden

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Verhandlungen zwischen Teamer_innen und Jugendbildungsstätte Konradshöhe e.V. gescheitert

Die 17 Teamer_innen, denen im letzten Sommer die Zusammenarbeit  mit der ver.di-nahen Jugendbildungsstätte Konradshöhe aufgekündigt wurde, erklären die Verhandlungen mit dem Haus für beendet. Die Leitung habe keine akzeptablen Angebote gemacht. Dennoch haben die 17 einiges gewonnen: Zusammenhalt, Solidarität und die Tatsache, dass über die Arbeitsbedingungen von freien Dozent_innen in der außerschulischen Jugendbildung endlich offen geredet wird.

 

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